Zurück

Im Tanzfieber

MA und Clay Paky bei der MAYDAY 2012

Die erste MAYDAY fand am 14. Dezember 1991 in der Halle Weißensee in Berlin statt. Mit der Veranstaltung sollte der vor dem Aus stehendende DDR Radiosender DT64 (heute MDR Sputnik) unterstützt werden. Aus dieser Unterstützung ist im Laufe der Zeit der mit 20.000 bis 25.000 Besuchern pro Jahr größte Indoor-Rave Deutschlands geworden. Auch im 21. Jahr ihres Bestehens hat die MAYDAY nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt und so feierten auch 2012 wieder tausende Raver in der Dortmunder Westfalenhalle ihre Musik.

Für die diesjährige MAYDAY, die unter dem Motto „Made in Germany“ stand, war Thomas Gerdon als Lichtdesigner tätig. Gemeinsam mit Rando Lorenz (Licht-Operator), Philipp Schauer (Video Operator), Wadim Wall (Medienserver/System), Tim Franken (Laser-Operator), Bernd Görgen (Projektleiter) und Joachim Wippel (Technischer Leiter) schuf er eine eindrucksvolle Show.

„Wir haben unter anderem 32 x Clay Paky Alpha Profile 1500 und 40 x Clay Paky Sharpy als Scheinwerfer installiert. Bei der Steuerung kam ein MA System zum Einsatz, das aus 2 x grandMA2 full-size, 2 x grandMA2 ultra-light sowie 2 x grandMA2 fader wing für das Licht, 1 x grandMA2 light für die Pandoras Box und 1 x grandMA2 light für die Laser bestand. Zur Signalverarbeitung nutzten wir 3 x MA  NPU (Network Processing Unit). Bei der Vorprogrammierung habe ich mit grandMA 3D gearbeitet.“

Gerdon fuhr fort: „Die Clay Paky Alpha 1500er sind meiner Meinung nach die momentan besten Moving Lights in ihrer Klasse. Daher waren die Alpha Profile meine Wunsch-Profiler für diese Produktion. Die Grundidee des Lichtdesigns lag darin, dreidimensionale Elemente zu schaffen, die sich im Raum bewegen und dadurch den Raum verändern. Auf diese Weise konnte eine Vielzahl absolut verschiedener Looks generiert werden. So war es zum Beispiel möglich, bei einem ruhigen Part alle Objekte bis kurz über das Publikum zu fahren. Beim Wiedereinsetzen der Musik hob sich dann die Struktur wieder krakenförmig in die Höhe.“

„In der Mitte der Halle, über dem Dancefloor, befand sich ein vier Meter hoher Zylinder mit einem Durchmesser von ebenfalls vier Metern. Von diesem Zylinder ausgehend verliefen acht ‚Traversen-Finger‘ mit einer Länge von sechs Metern. An den Spitzen dieser Finger befanden sich ‚Traversen-Drachen‘ mit einer Kantenlänge von 5m x 6m“, so Gerdon weiter. „Alle Körper waren per BGV C1 verfahrbar. Am mittleren Zylinder befanden sich unter anderem 16 x Clay Paky Sharpy. Die ‚Traversen-Finger‘ waren mit jeweils 3 x Sharpy bestückt. An den ‚Drachen‘ befanden sich, unter anderem, jeweils 4 x Alpha Profile 1500.“

Die schoko pro GmbH lieferte das Licht-Equipment.

Clay Paky und MA Lighting sind in Deutschland exklusiv bei Lightpower erhältlich. Das Unternehmen bietet im Rahmen der MA University Trainings für die grandMA2 Pulte und das MA onPC command wing an, leistet einen umfassenden technischen Support und hilft bei Projektplanungen.

Foto: © Ralph@Larmann.com

Weitere News aus diesem Bereich

30 Jahre Mauerfall

MA Lighting, Martin, Ayrton und Portman Lights feiern deutsche Einheit

mehr

Rammstein setzen auf grandMA2

Licht und Feuer

mehr

Weniger ist mehr

Rock the Ballet X tourt mit Claypaky, Martin, Robert Juliat und MA

mehr

Kinderlachen-Gala mit Claypaky und MA

Kinderwohl im Rampenlicht

mehr

Kreativität in Licht getaucht

Sunbeam Productions setzt für Nordic Pulse und WaterWorks auf MA Lighting, Claypaky und Martin

mehr