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Summer City Beats mit MA, Claypaky und DTS

Vielseitigkeit gefragt

Bereits zum siebten Mal fand das Summer City Beats Festival jüngst in OWL statt. In diesem Jahr zog es rund 15.000 Besucher vor die Tore der Stadt Höxter an den Godelheimer See. Mehr als 20 internationale Künstler wie Danny Avila, Le Shuuk und Steve Norton legten dort auf und ließen bei dem Event keine Langeweile aufkommen.

Lichtdesigner Patrick Schmelz stand dabei vor der Aufgabe, das breitgefächerte Line-Up des 16 Stunden Events entsprechend abwechslungsreich in Szene zu setzen. Als Tools seiner Wahl standen ihm unter anderem 1 x grandMA2 full-size, 1 x MA 8Port Node, 2 x MA 2Port Node, 24 x DTS JACK und 6 x Claypaky Supersharpy zur Verfügung.

Der DTS JACK und Claypaky Supersharpy fanden bei Schmelz großen Anklang: „Der DTS JACK war der perfekte Verwandlungskünstler. Ich brauchte ein leichtes Moving Light, das mehrere Aufgaben erfüllt. Es sollte Beam-Effekte und Goboprojektionen bieten, aber auch als Washlight dienen. Mit dem JACK konnte ich mit einem Gerät viel Abwechslung schaffen. Der Supersharpy ist eine ‚Waffe‘. Ich habe für den Außenbereich eine Lampe gesucht, die hauptsächlich drei Aufgaben hatte: Sie sollte das Zelt von außen beleuchten, einen Schwimmbagger auf dem See in 200m Entfernung anstrahlen und einen Searchlight-Effekt in den Himmel bringen, um das Festivalgelände leichter zu finden. In allen drei Disziplinen hat der Supersharpy meine Erwartungen übertroffen!”

Schmelz erklärte seine Überlegungen zum Lichtdesign so: „Das Festival war dieses Jahr das erste Mal in einem großen Event-Zelt. Daher sollte es im Gegensatz zu den vergangenen Jahren kein Bühnenshowdesign mit dem DJ als Mittelpunkt geben, sondern eine raumfüllende Lichtshow wie in einem großen Club. Die größten Probleme bei dem Design waren die Zeltvorgaben von maximal acht Tonnen Dachlast, acht Hängepunkte für vertikale Lasten und die gewölbte Außenplane des Zeltes. Ich fing mit dem Traversen-Design an und entwarf eine spinnenähnliche Form, um der Kontur des Zeltes zu folgen. Dadurch hatte ich später die Möglichkeit, das Licht aus unterschiedlichen Richtungen kommen zu lassen. Bei dem Konzept des Lichtdesigns fällt auf, dass die Beam Lights nicht gleichmäßig auf den Traversen verteilt wurden, sondern immer in 2er-Gruppen angeordnet waren. Mein Ziel war es, den Eindruck eines Scheinwerfers zu schaffen, der zwei Lichtstrahlen erzeugt und gleichzeitig in unterschiedliche Richtungen leuchten kann. Außerdem ermöglichte mir das Konzept sehr schnelle Fly-in/-out-Effekte, umso auch zu schnellen elektronischen Beats jeden Takt mit Bewegungen betonen zu können.“

Axel Schwakenberg war als Lichtoperator tätig. Die Flottmeier & Rehrmann GmbH lieferte das Licht-Equipment.

Fotos: © Christoph Spieker

Eingesetzte Produkte:

<link de goto>1 x grandMA2 full-size
<link de goto>1 x MA 8Port Node
<link de goto>2 x MA 2Port Node
<link de goto>24 x DTS JACK
<link de goto>6 x Claypaky Supersharpy

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